„Filetstücke“ für mehr Lebensqualität nutzen.

24. Liberaler Stammtisch zur Gestaltung des Güterbahnhof-Geländes.

„Unser Ziel ist es, auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs einen attraktiven innerstädtischen Park zu schaffen und damit die Wohn- und Lebensqualität in Neu-Isenburg nachhaltig zu verbessern“ lautet die Kernaussage des FDP-Ortsverbandes Neu-Isenburg, welcher zu seinem Liberalen Stammtisch am vergangenen Donnerstag viele Zuhörer im Restaurant „Porto Seguro“ begrüßen durfte.

v.l.n.r.: Karl-Richard Krüger, Susann Guber und Eberhard Haake.

v.l.n.r.: Karl-Richard Krüger, Susann Guber und Eberhard Haake.

Damit, so führt die stellvertretende Ortsvorsitzende Susann Guber weiter aus, wird ein attraktives Entrée für Neu-Isenburg geschaffen und die Bürger erhalten eine grüne Oase inmitten der Stadt.

Zuvor hatte Herr Eberhard Haake, Präsident der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB), in erfrischender Weise über die Aufgaben seines Hauses berichtet. Dabei legte er auch dar, dass aufgrund der schrittweisen Auflösung der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB) der Standort Neu-Isenburg wahrscheinlich nur bis Ende 2012 genutzt wird.

Somit steht in absehbarer Zeit ein weiteres, großes innerstädtisches Gelände für neue Verwendungen zur Verfügung. Das Gelände bietet aufgrund seiner schieren Größe vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Denkbar ist für die Liberalen eine gemeinsame Nutzung durch die Stadt, private Investoren, aber eben auch durch ein weiteres, zu begrüßendes Engagement des Bundes.

In jedem Fall möchten die FDP die attraktiven, historischen Backsteingebäude im vorderen Teil des BfB-Geländes erhalten und möglichst einer öffentlichen oder zumindest für jeden Bürger zugänglichen Nutzung zuführen. Hier wären beispielsweise ein Gründerzentrum und ein Bildungszentrum denkbar. Nach diesem Modell werden wir in naher Zukunft öfters den Gruß „Herzlich Willkommen in Neu-Isenburg“ lesen / hören wenn junge Menschen aus ganz Deutschland zu Gast in unserer Stadt sind.

Insgesamt hat unsere Stadt durch die zur Verfügung stehenden Flächen Gestaltungsoptionen wie selten zuvor und es ist wichtig, jetzt die Weichen zu stellen, um Neu-Isenburg in den kommenden Jahren noch lebens- und liebenswerter zu machen.

Die Details der Gestaltung eines für Neu-Isenburg so beutenden Areals möchte die FDP dabei nicht allein den lokalen Politikern überlassen. „Wir möchten die Isenburger einbeziehen und wünschen uns eine rege öffentliche Diskussion über die Ausgestaltung des Parks“, so Guber abschließend.

Hinsichtlich eines Namens für den neuen Park, bitten die Liberalen um Vorschläge der Bürger. Hierzu wurde die E-Mail-Adresse eingerichtet, welche gerne auch für andere Anregungen genutzt werden kann.