Archiv für die Kategorie „Pressemitteilung Liberale Senioren“
Reitz und Gräber sehen sich nach Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten zu diesem Thema von diesen bestätigt, ebenso gibt es auch in letzter Zeit entsprechende Presseberichte.
Nur an sieben von 36 medizinischen Fakultäten gibt es Geriatrielehrstühle und es gäbe zu wenige Studien, die die Wirkung von Arzneimitteln auf ältere Menschen testen, so ein Bericht von Uta Jungmann.
René Rock gab an, dass dies im Gesundheitsministerium bekannt sei, dass er aber gerne die Besorgnis seitens LiS bei nächster Gelegenheit an entsprechender Stelle vortragen wolle.
Gleichzeitig lobte er die Aktivitäten des erst vor kurzem gegründeten Orts-und Kreisverbands und versprach, diese über die sozialpolitischen Vorstellungen der Landesregierung auf dem laufenden halten zu wollen.
Bei einem ersten Treffen der JULIs und der LiS KVe OF-Land, vertreten durch den JULI-Kreisvorsitzenden Joel Daon(Rodgau) und seinen Stellvertreter Georg Luft (Dreieich) sowie den LiS Kreisvorsitzenden Gerhard H. Gräber (Neu-Isenburg) und die Ortsvorsitzende LiS Neu-Isenburg, Edith Reitz, hat man nach einem offenen Gedankenaustausch eine enge und dauernde Zusammenarbeit vereinbart.
Das Gespräch war auch eine Anregung des FDP-Kreisvorsitzenden und MdL René Rock zurückzuführen.
“Wir möchten nicht, dass der Jugendverband der FDP und sein Seniorenpendant sich, wie teilweise in anderen Parteien, gegeneinander ausspielen lassen”, meint Edith Reitz, “im Verlaufe unseres Gesprächs hat es sich z.B. herausgestellt, dass bei uns niemand über das Verbot von Hüftimplantaten für über 75jährige auch nur nachdenken will”.
Auch Daon bestätigt, dass es während des Gesprächs doch viele Übereinstimmungen zwischen jung und alt gegeben hätte.
“Fast jeder ist Enkel und hat logischerweise Großeltern. Da wird man auch als junger Mensch gegebenenfalls mit Problemen Älterer in der eigenen Familie konfrontiert”, meint Joel Daon, dessen Hauptziel im Moment allerdings nicht die Politik, sondern das Abitur ist.
Daon, der auch Landesparteitagsdelegierter ist, wird in Zukunft dort und im Kreis gemeinsame Anträge von JULIs und LiS einbringen, unabhängig von alleinigen JULI Anträgen.
Zeitumständebedingt ist man sich einig, dass die Konsolidierung der Haushalte im Vordergrund stehen muss.
Allerdings ist man sich ebenso einig, dass die Bereiche Jugendarbeit, KITAs, Ganztagsbetreuung, Bildung,Kurzzeitpflege nur als ultima ratio in die Kürzungsüberlegungen eingebracht werden dürfen.
Weiterhin hat man engen Kontakt per Internet vereinbart, vierteljährlich sollen Treffen stattfinden, um da dann zu Anträgen etc. zu kommen.
Beide Seiten gingen zufrieden aus dem Gespräch, Luft: “Es hat Spaß gemacht, einmal in kleiner Runde mit zwei erfahrenen Kommunalpolitikern zu diskutieren”.

v.l.n.r.: Edith Reitz, Ortsvorsitzende LiS, Dr. Stefan Ruppert, MdB, Gerhard H. Gräber, Kreisvorsitzender LiS.
In launigen Worten erklärte er, wie er trotz sozialdemokratischen Großeltern und politischem Elternhaus zu Politik gekommen war, nämlich über zwei Vorbilder, die Herren Gerhardt und Genscher.
Neben dem Jurastudium “hat mir anfangs keinen Spaß gemacht“ kam er über die JULIs, das Stadt- und Kreisparlament in die Landespolitik, wo“ ein rauerer Wind wehte“ als in der Kommunalpolitik.
Neben Studienabschluss und Promotion, durch die er ans Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte (MPIeR) in Frankfurt kam, bastelte er weiter an seiner angedachten bundespolitischen Karriere.
Mittlerweile Leiter einer wissenschaftlichen Nachwuchsgruppe am MPIeR kandidierte er für den Bundestag ,und auf Grund des tollen FDP-Ergebnisses wurde er Abgeordneter.
Hier wurde ihm rasch klar, dass er es nahezu ausschließlich mit Berufspolitikern zu tun hatte, eine Spezies, die der Normalbürger eigentlich nicht will.
Ruppert musste innegehabte kommunale Ämter abgeben, da er neben Berlin und dem MPIeR auch noch eine Frau hat, die der Meinung war, wenn “man verheiratet ist, sich doch auch mal sehen sollte“ und er das genau so sieht.
Auch gab Ruppert kund, dass er sich noch Zeit nehmen will um zu entscheiden, ob er auf Dauer Politik oder Wissenschaft machen möchte, „den Dauerspagat dazwischen hält man nicht durch“.
Nachdem Ruppert auch noch einige aktuelle politische Nachfragen der Zuhörer beantwortet hatte, wobei er auch sehr wohl zwischen Inhalten und „wie man es rüberbringt“ unterschied, wurde er als Weinliebhaber von Edith Reitz mit einem guten Tropfen und von allen mit Beifall verabschiedet.
Die informative und sicherlich Interessante Veranstaltung findet am Dienstag, den 30.3.2010, 17 Uhr, im Lukaszentrum in Neu-Isenburg, Kurt-Schumacher-Straße, statt.
In der im Anschluss an den Vortrag vorgesehenen Diskussion steht Dr. Ruppert auch zur Beantwortung aktueller politischer Fragen zur Verfügung.
Wer Lust hat, kann schon ab 15 Uhr zum Kaffeenachmittag, ebenfalls im Lukaszentrum, kommen.
Wenn möglich, bitte bei den „Kaffeehausbetreibern“ anmelden, damit die ausreichende Versorgung mit Kaffee und Kuchen sichergestellt werden kann.


