Anrechnung von Erziehungszeiten: Liberale Senioren Rheinland-Pfalz fordern soziale Gerechtigkeit

Kreisverband OF-Land und Ortsverband Neu-Isenburg der Liberalen Senioren unterstützen diesen richtungsweisenden Antrag

Edith Reitz

Edith Reitz

Auf Antrag des LiS Landesverbandes Rheinland-Pfalz hat der Bundesvorstand der Liberalen Senioren (LiS) sich auf seiner Sitzung am 18. Februar 2013 in Frankfurt/Main einstimmig dafür ausgesprochen, dass bei der Rentenberechnung für ältere Mütter die Kindererziehungszeiten wie bei den ab 1992 geborenen Kindern zur Anrechnung kommen. Während sich kinderlose Frauen ihrer persönlichen Karriere widmen konnten, hätten sehr viele Mütter in der gleichen Zeit zugunsten der Kindererziehung auf ihre Berufsausbildung oder ein Studium verzichtet und seien nun beim Renteneintritt in eine unangemessene wirtschaftliche Schieflage geraten. Und das, obwohl doch gerade sie mit ihren Kindern zum Bestand des Rentensystems beitrügen. Hier müsse etwas für die soziale Gerechtigkeit getan werden, so Detlev Parr, Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren, einer der FDP nahe stehenden Vorfeldorganisation. Vorher hatte der Landesverband RLP bereits auf seiner Sitzung vom 04. Februar 2013 ebenfalls einstimmig in diesem Sinne votiert.

Edith Reitz, Ortsvorsitzende LiS Neu-Isenburg und Gerhard H. Gräber, LiS Kreisvorsitzender OF-Land:“ Wir werden diesen Antrag nachhaltig in den entsprechenden FDP Gremien vortragen und um Unterstützung bitten“.

„Soziale Gerechtigkeit ist ein wichtiger Punkt auf der Agenda der LiS und muss es auch bei der FDP sein. Wir setzen hier auf die Unterstützung uns bekannter liberaler Sozialpolitiker und werden deren Unterstützung abfordern“, so Gräber abschließend. Edith Reitz: „ Ich habe intensive Gespräche, schon lange vor diesem Antrag, mit

Müttern die dieser Antrag betrifft, gesprochen und eine große Zustimmung für ein entsprechendes Gesetz bekommen“.