FDP
Neu-Isenburg
Thomas Russ, Vorsitzender der FDP Neu-Isenburg.

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liebe Besucher,

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Ihr
Thomas Russ
Vorsitzender


Antrag der FDP Neu-Isenburg an die Stadtverordnetenversammlung:
Bibliothek als öffentlicher kultureller und sozialer Lern- und Lebensraum, Bildungs- und Kulturzentrum.
FDP Neu-Isenburg - Edith Reitz (Fraktionsvorsitzende) - 26.08.2009

Antrag:

Der Magistrat möge prüfen, ob mit einem Ausbau der Stadtbibliothek ihre Fortentwicklung als öffentlicher, kultureller und sozialer Lern-und Lebensraum, Bildungs-und Kulturzentrum ermöglicht werden kann.

Begründung:

Die Einrichtung von sog. Idea-Stores ( Lernzentren nach englischem Vorbild ) in Städten mit hoher Arbeitslosen- und Armutsquote, sowie einem hohen Bevölkerungsanteil an Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen aus bildungsfernen Milieus wie z.B. im Westen des Kreises OF (und somit auch für Neu-Isenburg zutreffend) ist nach Auffassung der FDP-Fraktion ein wichtiger Ausfluss aus der Erkenntnis des Studiums des Kreissozialatlasses.

Eine Kooperation der öffentlichen Bibliotheken mit der Agentur für Arbeit, den Volkshochschulen und anderen Bildungseinrichtungen sowie der Sozial-, Kultur- und Integrationsdezernate, auch des Kreises Offenbach, wäre hierzu nötig und erfolgsorientiert wünschenswert.

Idea-Stores meinen vor allem die Nähe der Bibliothek zu Geschäften, Bürger- und Postämtern, wo die Menschen verschiedene Erledigungen tätigen können, vor allem aber die Bibliothek möglichst schwellenfrei betreten können. Kommerzielle, kulturelle und Bildungsangebote müssen quasi unmerklich ineinander übergehen. S. a.: http://brain.fh-potsdam.de/ausgabe_002/2008_02_06_ideastores.html

Hochinteressant hierzu übrigens ein Artikel aus der ZEIT über das Bildungswesen in Kanada am Beispiel Torontos – gerade, was den Umgang mit Zugewanderten betrifft: http://www.zeit.de/2008/35/B-Toronto?page=2

Unter den folgenden Voraussetzungen wäre nach Auffassung der FDP-Fraktion die Stadtbibliothek dafür hervorragend geeignet, zumal eine Mischfinanzierung mit anderen Institutionen möglich sein sollte, auch was den Ausbau betrifft.

Voraussetzungen wären die Schaffung von :

a) zusätzlichen Räumen
b) weiterer technische Infrastruktur
c) spezielles Medienangebot
d) speziell qualifiziertes Personal

a)zusätzliche Räume

Es müssen abgeschlossene Räumlichkeiten für 12 bis 15 Personen starke Gruppen bereitgestellt werden, um sowohl stilles, konzentriertes Lernen und Arbeiten zu ermöglichen, aber auch Gruppenarbeit, Austausch und Kommunikation, die andere Bibliotheksbenutzer nicht stören darf.

Diese Räume sind zu anderen Zeiten für allgemeine Schülergruppen, die gemeinsam ihre Hausaufgaben erledigen wollen, verfügbar oder auch Gruppen, die sich zu Besprechungen / Sitzungen, individuelles Lernen oder auch zum Spielen zusammensetzen möchten.*

Dadurch würde großes Konfliktpotential, das durch die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Benutzergruppen (Erwachsene, die in Ruhe Zeitungen u.a. lesen wollen – Jugendliche, die beim Lernen auch reden wollen) in der Bibliothek ohne räumliche Alternativen entsteht, entschärft.

Die Räume müssen ansprechend und funktional eingerichtet sein, freundlich, hell und modern. Dazu gehören flexible Arbeitsplätze (verstellbare Tische zum individuellen und gemeinsamen Arbeiten mit versenkbaren PC-Anschlüssen), Regale für Medien, Zeitungen (Stellenanzeigen), Zeitschriften, Informationsbroschüren, Abhörplätze für Sprachlernprogramme, Bereiche zum Entspannen und Chillen mit Sesseln und Sofas, Getränkeautomaten, falls keine Caféteria vorhanden ist.

Eine ständige „Aufsicht“ außerhalb der betreuten Unterrichtszeiten ist dabei unumgänglich. Denkbar wären ein oder mehrere Arbeitsplätze für Bibliothekspersonal in diesen Bereichen. Denn völlig unkontrolliert sollten die Jugendlichen oder Erwachsenen erfahrungsgemäß diese Räume nicht nutzen dürfen.

b) technische Infrastruktur

Diese Räume, aber auch die restliche Bibliothek müssen nach den neuesten Erkenntnissen EDV-technischer Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten ausgestattet sein. Zur Zeit wäre das Lernstudio der Stadtbücherei Frankfurt in der Hasengasse ein geeignetes Anschauungsobjekt: PCs, auf denen bestimmte Lernprogramme fest installiert sind, PCs mit Interzugang, um Recherchetechniken zu erlernen, PCs zum Schreiben und freien Arbeiten, in der Bibliothek die Möglichkeit ein privates Notebook anzuschließen. Drucker, Scanner, Beamer, White Boards gehören zur Standardausrüstung. Auch hier ist entsprechend fachkundiges, immer ansprechbares Personal, das sowohl als Hilfe, aber auch als Aufsicht zur Verfügung steht, erforderlich.

c) spezielles Medienangebot

Das bereits vorhandene Medienangebot zum Erlernen von EDV-Kenntnissen, Fremdsprachen, DaF (=Deutsch als Fremdsprache), Bewerbungsratgeber u.ä. muss so quantitativ und qualitativ ergänzt und ständig auf aktuellem Stand gehalten werden, damit sich die o.g. Zielgruppen den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes entsprechend weiterbilden und schulen können.

Zu diesen Medien gehören herkömmliche Lehrbücher, Fachzeitschriften, CDs und DVDs, aber auch Online-Programme wie sie bspw. die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen ihren Besuchern bieten. Es handelt sich dabei um rein digitale Medien/Lernprogramme zum Bereich EDV, Job & Karriere, Fremdsprachen, DaF u.a.

d) speziell qualifiziertes Personal

Diplom-BibliothekarInnen mit entsprechender Zusatzqualifikation, pädagogisch geschulte EDV-Fachleute / Informationsfachwirte, Sozialarbeiter / -pädagogen, Vhs-Dozenten und Berater der Arbeitsagenturen, Fachpersonal mit Migrationshintergrund oder zumindest entsprechenden Sprachkenntnissen und Wissen über die unterschiedlichen Kulturen und Religionszugehörigkeiten. Ein hoher Grad an Toleranz- und Konfliktfähigkeit, soziale und emotionale Kompetenz gehören zu den wichtigsten Qualifikationen.

Natürlich wird eine nicht unerhebliche Aufstockung des Personals unumgänglich sein, da ein solches Konzept mit seinen vielseitigen Angeboten mit Sicherheit viele neue Nutzer anzieht, darunter auch einen großen Teil, der (zeit)-intensive Beratung braucht.

Fazit

Dass die klassischen Aufgaben und das klassische Bibliothekspublikum unter diesen neuen Voraussetzungen nicht vernachlässigt werden dürfen, versteht sich von selbst.

Gerade die Neu-Isenburger Stadtbibliothek hat sich in den letzten 20 Jahren als Forum für Medien- und Lesekultur zu einer bundesweit anerkannten Einrichtung entwickelt, die für ein attraktives, vor allem aktuelles Medienangebot für breite Bevölkerungsschichten, für kompetente Beratung, ein anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm und medienpädagogische Angebote für Kinder aller Altersstufen steht. Diese Leistung und die erreichten Standards dürfen nicht gefährdet werden.

Die Bibliothek muss weiterhin ihre Position als Bildungs- und Kultureinrichtung für allgemeine und gehobene Ansprüche wahren, sie muss weiterhin für freie Informations- und Meinungsbildung sorgen und Möglichkeiten der schulischen und beruflichen Bildung erschließen und bereitstellen ohne diejenigen aus dem Blick zu verlieren, die nicht zu den Privilegierten unserer Gesellschaft gehören.

Durch die Ergänzung der o.g. Angebote würde sie den Anforderungen, die eine zunehmend unübersichtlich werdende Welt an alle Gesellschaftsmitglieder stellt, ein wichtiges Instrument zur Integration, Zukunftssicherung und Weiterentwicklung geben. Deshalb sollte die Möglichkeit einer solch wichtigen Entwicklung geprüft und in den Ausschüssen intensiv und ausführlich diskutiert werden.



Pressemitteilung der FDP Neu-Isenburg:
Die Mitte stärken! Am Sonntag, den 27.September 2009 sind Bundestagswahlen.
FDP Neu-Isenburg - Alexander Jungmann (Beisitzer & Webmaster) - 16.08.2009

Bundestagswahl am 27.09.2009

Weiter Informationen zum Wahlprogramm der FDP erhalten Sie über folgenden Verweis: Deutschlandprogramm.



Pressemitteilung der FDP Neu-Isenburg:
15. Politstammtisch der FDP Neu-Isenburg zum Thema "Herausforderung kommunale Kinderbetreuung" am Mittwoch, den 26.8.2009, um 19:30 Uhr, im Naturfreundehaus, Neu-Isenburg, Neuhöferstraße 55.
FDP Neu-Isenburg - Susann Guber (stellv. Vorsitzende) - 13.08.2009

Die Zeiten, in denen Kindergarten und Schule zwei voneinander getrennte Welten waren, sind spätestens mit Einführung des hessischen Bildungsleitfadens auch offiziell beendet.

Was dies konkret für die kommunale Kinderbetreuung bedeutet, wie sich diese in den letzten Jahren verändert hat und welche Veränderungen noch zu bewältigen sind möchten wir in geselliger Runde erörtern.

Als Referentin des Abends steht uns Frau Anke Hottmann, langjährige Leiterin der städtischen Kindertagesstätte Eschenweg, mit Informationen zu den aktuellen Entwicklungen zur Verfügung.

Die Veranstaltung steht wie gewohnt allen interessierten Bürgern offen und wird durch die stv. Parteivorsitzende der FDP Neu-Isenburg, Susann Guber, moderiert.

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 21.8.09 unter oder telefonisch 06102/327517 AB.



Pressemitteilung der FDP Neu-Isenburg:
LYONEL: Leider kein Lerneffekt!
FDP Neu-Isenburg - Susann Guber (stellv. Vorsitzende) Jörg Müller (stellv. Fraktionsvorsitzender) - 06.08.2009

"Wir werden in spätestens 3 Jahren die gleiche Debatte über das LYONEL führen und dann erneut darüber zu reden haben, wie die Stadt mit ihren Steuergeldern umgeht", sagt Susann Guber, stv. Parteivorsitzende und Bürgermeisterkandidatin der FDP. Und Jörg Müller, stv. Fraktionsvorsitzender, ergänzt, "leider hat hier unsere Magistratsspitze aus den negativen Erfahrungen der Vergangenheit immer noch keine Lehren gezogen".

Anders, so die beiden FDP-Vertreter, sei die sture Haltung in puncto Fortführung des LYONEL als defizitärer Restaurantbetrieb nicht zu erklären. Besonders ärgerlich sei auch die wiederholt geäußerte Behauptung, dass eine Nutzung als Büro oder Praxis für Ärzte, Anwälte, Versicherungs- oder Werbeagenturen ein historisches Gebäude der Stadt hätte verschwinden lassen. Mal abgesehen davon, dass das Gebäude mit seinem klobigen und kalten Küchenanbau ohnehin einen Teil seines historischen Charakters verloren hat, diese Behauptung ist schlicht falsch.

Auch jetzt wäre es nicht zu spät für eine derartige Nutzung, die auf längere Sicht weitere teure Flops mit Gastronomen als Pächter verhindern würde. Wie will der Magistrat eigentlich sicher stellen, dass ein neuer Pächter die Dinge besser macht als der alte, der jetzt seitens der städtischen Vertreter für die Misere mitverantwortlich gemacht wird. Schließlich war der alte doch derjenige, für den sich der Magistrat seinerzeit entschieden hat.

In Zeiten knapper Kassen sollte jetzt endlich Schluss sein mit weiteren gastronomischen Experimenten zu Lasten der Steuerzahler. Ein jährliches Minus des Restaurants, das bei Pachtausfällen oder Leerständen sogar an die EUR 300.000,- heran reichen dürfte, ist einfach des Guten zuviel. "Aufgrund des bevorstehenden Gewerbesteuer-Rückganges wird dieses Geld auch dringend benötigt, um die vielfältigen kulturellen Angebote in Neu-Isenburg, wie z.B. die Stadtbibliothek, uneingeschränkt erhalten bzw. bedarfsgerecht ausbauen zu können", so Guber abschließend.



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