Ausbau der Stadtbibliothek jetzt angehen!

Thilo Seipel, Bürgermeisterkandidat

Thilo Seipel, Bürgermeisterkandidat

„Eine anspruchsvolle Konzeptstudie liegt nun vor – aber war es das?“ sorgt sich der Bürgermeister-Kandidat Thilo Seipel. „Einen Schatz muss man hüten – und ein solcher ist zweifelsohne unsere Stadtbibliothek. Mit rund 140.000 Besuchen im Jahr und einer überdurchschnittlichen Reichweite gemessen an unseren Einwohnern stellt sie eines unserer beliebtesten Kulturangebote dar. Sie ist Arbeits-, Rückzugs- und Begegnungsort zugleich; und das noch an zentraler Stelle. Daher sind nach dem Mammutprojekt Hallenbadsanierung und dem Ausbau unserer Sportanlagen jetzt Investitionen in die Bibliothek als großer Kulturträger notwendig. Dabei müssen wir bedenken, dass die Investitionen in einen zentralen (Weiter-)Bildungsort, der dem Einzelnen Zugang zu Medien und Literatur bietet und so auch der persönlichen Qualifizierung dienen kann (Weiterbildung, Berufsexamina), von enormem Wert für die Gesellschaft insgesamt sind.“

Stadtbibliothek in der Hugenottenhalle.

Stadtbibliothek in der Hugenottenhalle.

Im Zuge des Ausbaus sollte auf jeden Fall ein separater Veranstaltungsraum geschaffen werden. „Hier haben wir noch mehr Möglichkeiten, Lesungen bekannter Autoren mit vielen Besuchern und andere Kleinkunstveranstaltungen anzubieten und die Vorbereitungen hierfür bereits während der regulären Öffnungszeiten beginnen zu lassen. Denn durch die Erweiterung entfiele das aufwendige Hin- und Herschieben von Bücherregalen; auch könnte eine dauerhafte Bestuhlung eingerichtet werden. Zudem bekommt Neu-Isenburg einen weiteren Raum, der als (nicht-kommerzieller) Veranstaltungsort genutzt werden kann. An solchen Orten mangelt es aus meiner Sicht“.

Fazit aus Sicht Seipels: „Der Ausbau muss jetzt angegangen werden. In den anstehenden Haushaltsberatungen dürfen wir auf die Einstellung entsprechender Planungsmittel nicht verzichten – sonst ist die Spitzenstellung unserer Bibliothek in Gefahr!“