Bildungszentrum für berufliche Weiterqualifizierung im Gebäude der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein.

Wirtschaftlicher Nutzen gepaart mit der Erhaltung geschichtsträchtiger Bausubstanz.

"Hugenottenpark" mit Blick auf die BfB Gebäude.

"Hugenottenpark" mit Blick auf die BfB Gebäude.

Dass man ein Thema auch über den Wahlkampf hinaus weiter bearbeiten muss, gehört zu guter Kommunalpolitik.

„Besonders in Neu-Isenburg, wo in den nächsten Jahren viele Veränderungen anstehen, drückt dies das Ergebnisstreben der Freien Demokraten aus“, meint Richard Krüger, Initiator dieser Idee.

Wie bereits am 24. Liberale Stammtisch, Thema war die Neugestaltung des Güterbahnhof-Geländes, vorgetragen, bleibt die Entwicklung nicht stehen.

Die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB) wird sich in naher Zukunft aus Neu-Isenburg zurückziehen.

Die weitere Nutzung für das Gelände der BfB leitet sich aus einer, den Bürger betreffenden, Feststellung ab, nämlich die unbedingte Notwendigkeit der beruflichen Weiterbildung und die Möglichkeit diese, qualitativ hochstehend, wohnortnahe durchführen zu können. Und diese Möglichkeiten böte, mit entsprechend herausragender Organisationsform besetzt, das ehemalige BfB-Gebäude im Süden Neu-Isenburgs.

Umschulungen, Weiterbildung und das erlernen neuer Berufe gehört heute zum Erscheinungsbild eines Arbeitnehmers selbstverständlich dazu.

Die örtliche FDP-Politik zollt dieser Entwicklung hier eine besondere Aufmerksamkeit.

„Der Fachkräftemangel ist ein unhaltbarer Umstand, den wir dringend angehen müssen.
Nur ein Beispiel: Die Triebwerksmechaniker am Frankfurter Flughafen. Hier ist Weiterbildung ein absolutes Muss“, ist Richard Krügers Ansicht.

BfB Gebäude aus der Vorgelperspektive.

BfB Gebäude aus der Vorgelperspektive.

In der Kommunalpolitik zählen die Menschen vor Ort.

In einem Wirtschaftsraum wie dem Rhein-Main-Gebiet fehlt eine zusätzliche Fort-und Weiterbildungseinrichtung, die dieser Entwicklung Rechnung trägt.
Es fehlt ein Bildungszentrum, das von den Wirtschaftstreibenden zur Weiterqualifikation ihrer Angestellten genutzt wird.

Es fehlt ein Gründerzentrum, welches von den Universitäten im Umfeld von Neu-Isenburg genutzt werden kann, um neue, innovative Technik am Markt zu platzieren.

Die Neu-Isenburger Wirtschaftsförderung erhält hier eine ganz neue Dimension. Diese könnte junge Unternehmen nach ihrer Gründerzeit direkt weiter betreuen.
Synergieeffekte mit anderen Wirtschaftszweigen in Neu-Isenburg ist ein wichtiges, angestrebtes Ziel.

Es ist mit Sicherheit ein weiterer Schritt für Neu-Isenburg als Stadt mit ihren Angeboten und seine Unternehmen in einem ergänzenden Wirtschaftsraum.

„Darüber hinaus ist es noch ein weiter Weg über Zuschüsse, Finanzierung und Betreibermodelle.
Zum Glück muss man das Rad nicht immer neu erfinden.
Das ITZ in Fulda könnte beispielsweise zu großen Teilen in Neu-Isenburgs BfB Mauern umgesetzt werden, verbessert um örtliche und regionale Notwendigkeiten“, so Richard Krüger abschließend.

Animationen zur Neugestaltung des BfB-Geländes:


Lauf durch das BfB-Gelände:



Flug über das BfB-Gelände:


Verweis zum ITZ in Fulda: ITZ Fulda