Die Mühlen der SPD mahlen langsam

Susann Guber, Fraktionsvorsitzende

Susann Guber, Fraktionsvorsitzende

„Anders können wir uns die verspätete Reaktion auf unsere letztjährige Pressemeldung nicht erklären.“ so die Fraktionsvorsitzende der FDP, Susann Guber.

Dabei ist das jetzige Manöver der SPD ausgesprochen durchsichtig. Offenbar ist es der unbeholfene Versuch, einen Keil zwischen die Koalitionäre zu treiben. Er kann gleichwohl nicht verfangen, da die Zusammenlegung der Bürgermeister und Landratswahl auf den Herbst diesen Jahres von allen Koalitionären bereits übereinstimmend presseöffentlich geäußert wurde.

„Wir halten auch im neuen Jahr unverändert an unserer Forderung nach einer Zusammenlegung der Landrats- mit der Bürgermeisterwahl fest. Dafür spricht neben dem erheblichen Einsparpotential von rund 100 T€ hinaus auch der Umstand, dass bei beiden Wahlen die Persönlichkeit der jeweiligen Kandidaten im Vordergrund steht.

Wenn die SPD stattdessen mit einem Wahltermin im Frühling 2016 liebäugelt, so ist dies wohl nur ein Indiz für die Unfähigkeit, bis zu diesem Zeitpunkt einen eigenen Kandidaten aufzustellen“, so Susann Guber abschließend.