Energieeinsparung in städtischen Vereinsräumen

Antrag der CDU/FWG/FDP Fraktion:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, wie sich die Isenburger Vereine in den von der Stadt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten am Energiesparen beteiligen können.
Es wird um eine Auflistung der in Frage kommenden Räumlichkeiten gebeten und um die Darstellung möglicher Anreizsysteme.

Begründung:

Erfreulicherweise ist unsere Stadt in der Lage, etlichen Vereinen für diese kostenfreie Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Neben den Räumlichkeiten selbst werden von der Stadt zum Teil auch die Betriebskosten für diese Räume, insbesondere für die Beheizung, übernommen.

Derzeit bestehen für die Vereine keinerlei Anreize zur Begrenzung bzw. Verminderung der durch den Betrieb der Vereinsräume verursachten Energieverbräuche (hier Gas).

Nun ist die sauberste Energie grundsätzlich die, die nicht verbraucht wird.

Zusätzlich ist ein abgesenkter Energieverbrauch regelmäßig auch mit verminderten Verbrauchskosten verbunden. Dies gilt insbesondere in Zeiten von steigenden Energiekosten.

Wir möchten an den bewährten Regelungen zur kostenfreien Nutzung der Räumlichkeiten für Vereinsräume festhalten.

Gleichzeitig möchten wir aber auch einen Beitrag zur Energiewende im Allgemeinen und zur Haushaltskonsolidierung im Besonderen leisten.

Ein System, welches die Nutzer der Räumlichkeiten für die durch sie erzielten Energieeinsparungen belohnt, erscheint hier das geeignete Instrument.

Susann Guber, Fraktionsvorsitzende der FDP Fraktion.
Christine Wagner, Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion.
Bernd Totzauer, Fraktionsvorsitzender der FWG Fraktion.