Erhalt der Fassade des Gebäudes der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein

Antrag der CDU/FWG/FDP Fraktion:

Die Stadtverordnetenversammlung beschließt, der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, wie das heutige Erscheinungsbild der zur Schleussnerstraße gerichteten Fassade der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein möglichst erhalten werden kann.

Begründung:

 Gerade auch im Zusammenhang mit der Entwicklung des Stadtquartier Süd zeichnet sich in der breiten Mehrheit der Bevölkerung der Wunsch ab, die historischen Gebäude der BfB zu erhalten.
 
Auch die antragstellenden Fraktionen wollen das Hauptgebäude der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein auf jeden Fall in der bestehenden äußeren Erscheinungsform (Backsteinfassade) erhalten wissen.
 
Dies ist insbesondere deshalb angebracht weil in Neu-Isenburg insgesamt nur wenig historische Bausubstanz erhalten geblieben ist.
 
Bei ähnlichen Neunutzungen in anderen Städten ist leider oft zu beobachten, dass historische Bauten beim Umbau so stark verändert werden, dass der ursprüngliche Charakter verloren geht.
 
Deshalb ist es wichtig, frühzeitig sicherzustellen, dass die prägenden, zur Schleussnerstraße gerichteten Fassaden in Proportionen und Struktur erhalten bleiben.
 
Stärkere Eingriffe in die optische Struktur, welche ggf. aus Sicht des späteren Investors zur effizienten Erschließung und Nutzung des Gebäudes erforderlich sind, sollen auf die seitlichen und/oder rückwärtigen Gebäudeteile beschränkt bleiben.

Susann Guber, Fraktionsvorsitzende der FDP Fraktion.
Christine Wagner, Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion.
Bernd Totzauer, Fraktionsvorsitzender der FWG Fraktion.