Europa, wir müssen reden!

45,2 Prozent, 43 Prozent und 43,3 Prozent: So niedrig war die Beteiligung bei den letzten drei Europawahlen in Deutschland. Spekuliert wird oft, dass den Bürgern die Bedeutung Europas schlicht nicht richtig bewusst sei. Politiker reagieren darauf meist mit einstimmigen Anpreisungen des Wertes und der Wichtigkeit der Europäischen Union. Wir meinen: Genau darin liegt das Problem. Wenn sich in Podiumsdiskussionen alle darin einig sind, dass Europa nicht nur wichtig sondern auch ausnahmslos gut ist, welchen Grund hat man dann noch, um zur Wahl zu gehen? Zwischen welchen inhaltlichen Unterschieden kann man wählen? Und warum sollte die eigene Stimme einen Unterschied machen?

Wir Junge Liberale sind eindeutig pro-europäisch. Deshalb ist ein Europäischer Bundesstaat unsere langfristige Vision für Europa. Aber bis dahin muss sich zuerst einiges ändern. Die Union muss demokratischer legitimiert werden, unter anderem durch mehr Rechte für das Europäische Parlament und eine einheitliche Europawahl statt nationaler Abstimmungen. Außerdem brauchen wir wirksame Regeln gegen Staatsverschuldung statt einer Vergemeinschaftung der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Und die EU muss die Daten der Europäer besser schützen, statt sie zu sammeln und an die USA zu verschenken.

Deshalb sagen wir: Europa, wir müssen reden! – Reden, über die europäischen Strukturen, die politischen Inhalte und die langfristige Entwicklung der Union. Denn eintönige Lobhudelei über das Bestehende kann jeder. Wir JuLis aber wollen Europa nicht nur erhalten, sondern besser machen. Dafür arbeiten wir und deshalb bitten wir am 25. Mai um Deine Stimme für die FDP!

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