FDP: Klimaschutzbeauftragter reine Ideologie

Spitzenkandidat Seipel vertraut auf mündige und verantwortungsbewusste Bürger

Thilo Seipel, Spitzenkandidat der FDP Neu-Isenburg zur Kommunalwahl am 06. März 2016

Thilo Seipel, Spitzenkandidat der FDP Neu-Isenburg zur Kommunalwahl am 06. März 2016

Amüsiert zeigt sich der Fraktionsgeschäftsführer und Spitzenkandidat der Neu-Isenburger FDP, Thilo Seipel, über die von den Grünen entfachte Diskussion um die Notwendigkeit eines eigenen Klimaschutzbeauftragten in Neu-Isenburg. „Ich denke, jeder Einwohner unserer Stadt weiß mittlerweile um die Dringlichkeit der Ressourcenschonung. Müll trennen, Wasser sparen, zu Hause sorgsam mit Energie umgehen – ich praktiziere das jeden Tag, und viele andere Neu-Isenburger auch. Das ist uns doch in Fleisch und Blut übergegangen. Auch die Stadt verfügt, wie der Bürgermeister völlig zutreffend betont, über ein eigenes Klimaschutzkonzept. Was ein Klimaschutzbeauftragter da noch zusätzlich ausrichten soll, erschließt sich mir nicht“, so Thilo Seipel. „Eine qualifizierte Beratung bekommen die Bürger bereits im Rahmen von Hausfinanzierungen bei ihrer Hausbank oder auch vom Architekten – das gleiche gilt für öffentliche Bauvorhaben, wo allein schon aus Kostengründen die Energieeffizienz einen hohen Stellenwert hat. Ich setze daher auf die Eigenverantwortung und das Verantwortungsbewusstsein aller Bürger und politisch Handelnden anstatt auf einen im Zweifel ideologisch verursachten Klimaschutzbeauftragten. Die Entscheidung des Bürgermeisters, zusätzlich einen Mitarbeiter mit Klimaschutzbeauftragten zu betrauen, hat interne Gründe; eine sachliche Notwendigkeit der Stelle eines Klimaschutzbeauftragten sehe ich dessen ungeachtet nicht. Klimaschutz können wir mündigen Bürger – ohne einen Säulenheiligen von oben.“