FDP-Ortsverband begrüßt angedachte Büros für junge Start-Up-Unternehmen und Startschuss zur Stadtverschönerung

Ehemalige BfB-Betriebsstätte in der Schleussnerstraße.

Ehemalige BfB-Betriebsstätte in der Schleussnerstraße.

„Schön zu sehen, wenn gute Ideen fruchten“, so Alexander Jungmann, Webmaster des Ortsverbands, als sich die Meldung zum anstehenden Erwerb des Backsteingebäudes der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung durch die stadteigene Wohnungsbaugesellschaft verbreitete.

Bereits 2011 flammte die Idee eines Gründerzentrums im Ortsverband der FDP auf und wurde pressewirksam durch Susann Guber, der stellvertretenden Ortsvorsitzenden vorgetragen. “Interessant, dass heute von Herrn Bürgermeister Hunkel exakt dieses seinerzeit angepriesene Konzept von Loft-Wohnungen unter Integration eines Gründerzentrums auch tatsächlich angedacht wird.“, so Alexander Jungmann weiter.

Auch Simon Gröpler, neuer Vorsitzender der Jungen Liberalen in Neu-Isenburg, sieht jetzt die Möglichkeit gekommen, Jungunternehmern ein perfektes Sprungbrett für eine Unternehmensgründung zu bieten, die durchaus auch Potenzial hätte, Leuchtturmfunktion in der Region zu übernehmen.

„Innovative Talente anzuziehen wünscht sich jede Stadt. Phantastisch, dass dies nun ausgerechnet in einem historischen Gebäude geschehen kann.“, so Simon Gröpler weiter.

Aber nicht nur darüber freuen sich die Liberalen.

Mit der Aufnahme Neu-Isenburgs in das städtebauliche Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ wird sich das Motto der Koalitionäre „Urbanität und Lebensqualität gestalten“ rasant mit Leben füllen.

Neben dem lange gehegten Wunsch eines modernen Bildungs-, Kultur- und Veranstaltungszentrums auf der Fläche der heutigen Stadtbibliothek und Hugenottenhalle, steht für uns die Aufenthaltsqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger im Vordergrund. Im Ergebnis muss es eine Freude sein, durch unsere Innenstadt zu flanieren und an optisch schönen Plätze mit gepflegten Grünanlagen zu verweilen.

Dabei spielt der Zugang zum Stadtquartier Süd aus der Kernstadt eine elementare Rolle. „Die konkrete Ausgestaltung des im Norden gelegenen Quartiersplatzes, über den gen Süden führenden Hugenottenpark, wird über den Erfolg und die Akzeptanz des neuen Stadtteils entscheiden, so Susann Guber. „Wir erwarten ein warmes, herzliches Wohnquartier. Eine kleinere Version des Riedberges lehnen wir ab. Wenn wir es ehrlich mit der optischen Verschönerung unserer Stadt meinen, dürfen weder ausreichende Sitzgelegenheiten, noch wirklich schöne Brunnen fehlen. Denn nur dann erhalten wir statt toter, funktionaler Flächen, Innenstadtbereiche, die zum Leben erwachen.“, so Susann Guber.

Abschließend betont der neue Ortsvorsitzende Dirk Stender, dass es nun gelte, die gesteckten Ziele nicht aus dem Auge zu verlieren und die Ideen mit Leben zu erfüllen. „Die Freidemokraten sichern jetzt schon bestmögliche Unterstützung bei der Umsetzung zu.“

FNP-Artikel vom 10.11.2017: Zusätzliche 618 000 Euro – Freude über Fördergeld

OP-Online Artikel vom 12.02.2011: Vision vom Stadtpark