Freie Demokraten bedanken sich bei Gerhard H. Gräber für sein Engagement

Der Gesundheit zuliebe legt Gerhard H. Gräber das Gros seine Ämter nieder, lässt aber auch weiterhin noch einen Fuß in der Tür.

Gerhard Gräber, bei einer Lesung im April 2016.

Gerhard Gräber, bei einer Lesung im April 2016.

Seit gut 40 Jahren ist Gerhard H. Gräber auf mannigfaltige Weise aktiv für die Freien Demokraten und für viele weitere Institutionen der Hugenottenstadt. Auf ärztliches Anraten hin, zog er jedoch am 1. Oktober die Konsequenz und gab die meisten seiner Ämter auf; ein Schritt der dem unermüdliche Ehrenamtler nicht leicht fällt, aber die liebe Gesundheit fordert ihren Tribut und zwingt zu kürzeren Schritten.

Die Liste der wahrgenommenen Ämter und Aktivitäten lässt sich wahrhaft sehen; Sozialpate, Stadtkümmerer, Sportcoach, Integrationsbeauftragter des Schützenvereins, Redner beim Bembeltreff, stadtgeschichtlicher Führer, Heimatforscher, Mundartdichter, Schöffe, Unterstützer von „Alt hilft Jung“, Lotse beim Kreisprojekt „JOBfit interaktiv – Sport verbindet die Region“ und nicht zuletzt sein vielseitiger Einsatz für die FDP, die er lange Jahre als Abgeordneter in der Stadtverordnetenversammlung vertrat und zuletzt als Fraktionsgeschäftsführer beistand.

Daraus resultierend, lässt sich auch die Vielzahl an Ehrungen und Auszeichnungen ableiten, die sich in den Jahren ansammelten. Zuletzt erhielt Gerhard H. Gräber in diesem Jahr die höchste Auszeichnung des Landessportbundes Hessen, den Heinz-Lindner-Preis, für seine Idee zum Projekt „Rund um die Scheibe ist niemand allein“ und seinen Einsatz für erfolgreiche Integration sowie das soziale Engagement in der vereinsinternen Jugendarbeit.

Bereits 1997 erhielt er den hessischen Ehrenbrief, 2002 die Große Ehrenplakette der Stadt Neu-Isenburg, mit einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, für seine langjährige und breitgefächerte kommunalpolitisches Aktivität und in 2004 wurde ihm als Stadtältester der Bundesverdienstorden verliehen.

Eine beachtliche Bilanz, die seinesgleichen sucht und durchaus ein herber Verlust für das Gemeinwesen darstellt. Einzig seinen Vorstandsposten bei den Neu-Isenburger Schützen, will er weiter begleiten, und selbstverständlich seine Mitgliedschaft in der FDP bleibt erhalten, um wenigstens noch ein kleines Fähnchen hoch zuhalten.

Vor dieser Leistungsbilanz gilt es sich wahrhaft zu verneigen und die Neu-Isenburger Freidemokraten sagen „Dankeschön lieber Gerhard“!

Auflistung der politischen Ämter, die Gerhard H. Gräber im Lauf der Jahr für Stadt und Partei wahrgenommen hatte:

  • Januar 1982 bis Mai 1989 und von April 1993 bis März 2002 Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Neu-Isenburg
  • 1989 bis 1993 ehrenamtliches Mitglied des Magistrats.
  • 1993 bis 1997 Mitglied des Ältestenrates.
  • Mitglied der Betriebskommission des Eigenbetriebs der Stadtwerke und, nach deren Umgründung in eine GmbH, im Aufsichtsrat und zeitweise auch als deren Vorsitzender.
  • Mitglied im Aufsichtsrat der GmbH Altes Stadthaus.