Grüne versuchen von eigenen Problemen abzulenken

Jörg Müller, Vorsitzender der FDP Neu-Isenburg.

Jörg Müller, Vorsitzender der FDP Neu-Isenburg.

Die aktuelle Vorwürfe der Grünen hinsichtlich des Terminvorschlages zur Bürgermeisterwahl sind nach Einschätzung des FDP-Ortsverbandsvorsitzenden Jörg Müller ein plumper Versuch, von eigenen Problemen abzulenken.

„In der aktuellen Landesregierung wird ein grüner Verkehrsminister das Terminal 3 akzeptieren und hat angesichts der Situation an der Schiersteiner Brücke mehr Geld für den Straßenbau angekündigt. Da wundert es nicht, dass die Grünen die Rache ihrer Klientel fürchten und Wahlen in 2015 verhindern wollen“, ergänzt FDP-Stadtrat Andreas Frache.

Zudem ist der Vorwurf an die Adresse der FDP falsch, da sich auch der CDU-Ortsvorsitzende bereits für die Zusammenlegung der Termine von Bürgermeister- und Landratswahl ausgesprochen hat. Die Fraktionsvorsitzende Susann Guber betont: „In der Koalition gibt es in diesem Punkt keinerlei Differenzen“.

Auch der Vorwurf, die Koalition habe die Kraft verloren, geht an der Realität vorbei: die Kinderbetreuung wird mit den Projekten in der Alicestraße und in Gravenbruch weiter verbessert, für die zu uns kommenden Flüchtlinge wurden gute Lösungen gefunden, die Vorbereitungen zur Bebauung von Birkengewann und Stadtquartier Süd gehen zügig voran, die Wirtschaftsförderung meldet einen Erfolg nach dem anderen und der Umbau der Kreuzung Frankfurter Straße/Schleußnerstraße/Carl-Ulrich-Straße wird in den kommenden Monaten beginnen.

„Bei dieser Erfolgsbilanz können wir schon verstehen, dass die Opposition neidisch ist“, so Müller abschließend.