Gut besuchter Stammtisch zum Thema „Die FDP nach Rostock“ der FDP Neu-Isenburg.

Karl-Richard Krüger

Karl-Richard Krüger

„Die FDP steht in der Verantwortung zu liefern“ – dieses Postulat des neuen Parteivorsitzenden Philipp Rösler hatte der Referent des Abends unter dem Thema „Die FDP nach Rostock“, Richard Krüger, an den Beginn seines Referats gestellt.

Krüger war als Bundesparteitagsdelegierter in Rostock dabei und konnte daher Stimmungen und Eindrücke aus erster Hand liefern, welche er zudem mit Bildern und Redeausschnitten unterlegte.

Dieses „liefern“, so Krügers Credo, gälte für die FDP auf allen Politikebenen, also gerade auch für die Kommunalpolitik: „Und die Neu-Isenburger FDP wird liefern: eindeutig, innovativ, überzeugend“.

Die Krise der FDP entstamme nicht einer falschen Politikrichtung ,sie resultiere aus den „Lieferproblemen“, so ist Krüger überzeugt. Die Bürokratie des Alltags müsse vereinfacht werden und die Leistungen des Staates im Dienste der Bürger stehen. Dies ginge nun einmal auf kommunaler Ebene am besten.

Als Beispiel hierfür nannte Krüger eine entsprechende Forderung Röslers, die KITA-Öffnungszeiten den Arbeitszeiten der Bürger besser anzugleichen. In Neu-Isenburg scheint dies bereits erfüllt, auch dank des Nachfassens der örtlichen Liberalen.

Er sei sich sicher, so Krüger, dass der Einstieg der FDP in die Neu-Isenburger Regierungskoalition im Gegensatz zum Bund keine Probleme bereite. Die FDP ist eine Partei ohne Denkverbote, die für Freiheit und Verantwortung steht, nicht jeden Aspekt des Alltags bis ins kleinste Detail regulieren will und in allem Neuen auch die Chancen (und nicht nur die Risiken) sieht.

Bevor eine lebhafte Diskussion begann, schloss Krüger sein interessantes Referat mit der Forderung nach einem neuen Führungsstil und konnte sich an kräftigem Beifall erfreuen.