Herbstgespräch mit Nicola Beer: „Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf!“

v.l.n.r.: Elvis Neß, Nicola Beer und Jörg Müller.

v.l.n.r.: Elvis Neß, Nicola Beer und Jörg Müller.

Die Neu-Isenburger Freien Demokraten hatten zum traditionellen Herbstgespräch ihre Generalsekretärin und hessische Kultusministerin a.D. Nicola Beer eingeladen, um über Bildung und Bildungsangebote in der Kommune zu diskutieren. Schulen sind Teil des Bildungsangebots vor Ort und sollten nach Ansicht Beers sich viel stärker mit Sportvereinen, der Feuerwehr oder z.B. dem THW zum beiderseitigen Vorteil vernetzen.

Mit Blick auf die kommenden Herausforderungen einer digitalisierten Zeit müsse sich auch die Schule den neuen Anforderungen nach lebenslangem Lernen und Flexibilität im späteren Beruf stellen. Dazu bedürfe es eines kommunalen Bildungskonzepts. Nicht mehr zeitgemäß sei es, dass es zwar in jeder Kommune es einen Umweltausschuss gebe, aber keinen Bildungsausschuss. Von der Betreuung in der Kita über die Schulen bis hin zur Berufsbildung benötigen wachsende Wirtschaftsstandorte Bildung aus einer Hand.