„Hilfe, es brennt, was mache ich?“

Das war die Überschrift der Informationsveranstaltung vom Bürgerstammtisch und den Liberalen Senioren (LiS) am 10.10. im Feuerwehrhauptstützpunkt. Pünktlich 19 Uhr begann, nach einer Begrüßung durch Rudi Reitz vom Bürgerstammtisch, Stadtbrandinspektor Stefan Werner mit seinem interessanten und hilfreichen Vortrag zum Thema. Die zahlreichen Besucher, im übrigen nicht nur Seniorinnen und Senioren, hörten mucksmäuschen still zu, manche machten sich Notizen. Man erfuhr u.a.: 600 Menschen sterben jährlich in Feuer und Rauch, die meisten bei Brand im eigenen Heim, meist ist die Ursache ein techn. Defekt am TVGerät, Kaffeemaschine, Wasserkocher o.ä. , im Schlaf reicht der Mensch nichts, 30% Brände nachts, 70% Brandtote nachts. Werner: “Der Rauchmelder rettet Leben“. Er riet zur Anschaffung eines VdS geprüften Melders, Batterien mindesten 5 Jahre haltbar. Man solle entrümpeln, Treppen und Aufgänge freihalten, brennende Räume geschlossen halten, und, und, und.

Stadtbrandinspektor Stefan Werner, bei seinem Vortrag

Stadtbrandinspektor Stefan Werner, bei seinem Vortrag

Nach seinem Vortrag stellte das Publikum Fragen über Fragen, erst nach zwei Stunden war man durch.

Zum Abschluss stellte Werner noch einen Spraylöscher vor, der auf Grund einfachster Bedienung und Gewicht geradezu für die älteren Semester prädestiniert ist. Auf Anregung aus dem Zuhörerkreis versprach Werner, wieder einmal eine Feuerschutzübung für Seniorinnen und Senioren durchzuführen, bei der Löschgeräte von den Teilnehmern eingesetzt werden können.

LiS Kreisvorsitzender Gerhard H. Gräber dankte Werner unter kräftigem Beifall der Zuhörer für seine wirklich guten Vortrag und seine Geduld, die vielen Fragen ausführlich zu beantworten.