Jahresmitgliederversammlung 2011 der Liberalen Senioren (LiS) in der Neu-Isenburger Bansamühle.

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich die LiS Hessen zur Jahresmitgliederversammlung, auf Einladung des Kreisvorsitzenden OFLand, Gerhard H. Gräber und der Ortsvorsitzenden Neu-Isenburg, Edith Reitz, in der Neu-Isenburger Bansamühle.

Bürgermeister Herbert Hunkel während der Begrüßung mit Edith Reitz, Gerhard H. Gräber und Helmut Witzel.

Bürgermeister Herbert Hunkel während der Begrüßung mit Edith Reitz, Gerhard H. Gräber und Helmut Witzel.

Das nötige technische Equipment besorgte Ortsverbandsmitglied FDP, Richard Krüger, der auch als Fotograf tätig war, die Versorgung mit Essen und Getränken übernahm Edith Reitz, die auch für Orts-und Kreisverband das Grußwort sprach.

Auch Bürgermeister Hunkel war gerne zu einem Grußwort vorbeigekommen, er führte gegenüber den LiSlern aus, welche Projekte in Neu-Isenburg seit Jahren für unser Senioren durchgeführt wurden und werden.

Er bedankte sich bei Reitz und Gräber für deren, gerade in diesen Bereichen, langjährige politische Ideengebung und Unterstützung.

Der Landesvorsitzende der LiS, Helmut Witzel, bedankte sich bei dem Trio, besonders beim Bürgermeister, da nicht bei allen Veranstaltungen der LiS ein Bürgermeister ein Grußwort spräche.

Danach übergab er das Wort an den Referenten des Tages, Hermann Schulz-DuBois, gelernter Bauingenieur,bis 1993 bei Holzmann tätig, danach, als Hobby, Energiepolitik mit guten Verbindungen zur Wissenschaft.

Sein Thema war “Sichere Stromversorgung bis 2022?????“.

Wichtige Punkte seines Referats:

Wer baut, wer bezahlt die notwendigen Ferntrassenleitungen?

Wer und wo baut man z.B. die nötigen Gaskraftwerke?

Strom sei nicht speicherbar, d.h. wenn man es könnte, müsste ein solcher Speicher die Ausdehnung des Bodensees haben und mindestens 100 m in die Höhe gehen, also nicht durchführbar.

Das komplette Schluchseepumpspeicherwasserkraftwerk liefere gerade mal die Menge eines KKwerkes. Photovoltaik liefere 5-7 KKWerkeleistung, wenn den die Sonne schiene.

v.l.n.r.: Bürgermeister Herbert Hunkel, Edith Reitz, OV LiS, Gerhard H. Gräber, KV LiS, Annemarie Ramm, Landesschatzmeisterin Hessen, LiS, Marga Zoller, stv. Landesvorsitzende LiS Hessen, Hermann Schulz-DuBois, Referent des Tagesthemas, Karl-Heinrich Träbing, stv. Landesvorsitzender LiS Hessen, Helmut Witzel, Landesvorsitzender LiS Hessen.

v.l.n.r.: Bürgermeister Herbert Hunkel, Edith Reitz, OV LiS, Gerhard H. Gräber, KV LiS, Annemarie Ramm, Landesschatzmeisterin Hessen, LiS, Marga Zoller, stv. Landesvorsitzende LiS Hessen, Hermann Schulz-DuBois, Referent des Tagesthemas, Karl-Heinrich Träbing, stv. Landesvorsitzender LiS Hessen, Helmut Witzel, Landesvorsitzender LiS Hessen.

Die sei in der BRD nur in 1250 Sonnenstunden pro Jahr der Fall.

Wind liefere für 3000 Stunden.

In Deutschland, führte Schulz- DuBois weiter aus, gingen 17 KKWs vom Netz, in den umliegenden Ländern gäbe es 123 KKWs, weltweit existierten 440, mehrere hundert Neubauten seien geplant.

Fazit: Es würde nicht ehrlich miteinander umgegangen, z.B. würde das Thema Grundlast tunlichst vermieden, Deutschland ginge weltweit einen Soloweg, der zumindest für die Bürger teuer würde, die Gefahr eines GAU bestünde seitens der 123 NachbarländerKKWs trotzdem.

Es folgte eine rege Diskussion.

Nach der Mittagspause folgten Rechenschaftsberichte und Neuwahlen.

Als geschäftsführender Vorstand wiedergewählt wurden der Landesvorsitzende Helmut Witzel, seine Stellvertreter Marga Zoller und Karl-Heinrich Träbing, als Schatzmeisterin Annemarie Ramm.

Mit Dank an die hiesigen Organisatoren und der Aufforderung, als LiS aktiv wie bisher weiterzumachen, schloss Helmut Witzel die Landesmitgliederversammlung 2011 in Neu-Isenburg.