Keine Grabmale durch Kinderarbeit!

Auch die FDP Fraktion wurde von den ev. Kirchengemeinden in Sachen Kinderarbeit in Steinbrüchen angeschrieben und auf die untragbaren Arbeitsbedingungen der Kinder in Indien etc. hingewiesen und gebeten, die Initiative der EKHN „Grabmale ohne Kinderarbeit“ zu unterstützen.

Die ev. Kirchengemeinden rennen bei der FDP Fraktion offene Türen ein, schon mehrfach hatte diese versucht, hier entsprechende Vorschriften für Steinmetze auf dem Gebiet des FZV einzuführen.

Dies wurde bisher immer, sicher berechtigt, mit dem Hinweis auf die Landesgesetzgebung abgelehnt.

Die FDP Fraktion schlägt vor, über den Ältestenrat eine überfraktionelle Resolution der Stadtverordnetenversammlung zu verfassen, in der die Aktion der EKHN unterstützt wird und der Gesetzgeber, die hessische Landesregierung, aufgefordert wird, tätig zu werden und eine entsprechende Gesetzesänderung vorzunehmen.

Allerdings wäre es eminent wichtig, dass die Vertreter der EKHN und der katholischen Diözesen bei der Landesregierung aktiv werden, da diese eine erheblich bessere Verbindung zur Landesregierung haben als die Basisgemeinden.

Man muss natürlich auch darauf hinweisen, dass zertifizierte Grabmale ohne Kinderarbeit nicht unerheblich teurer sind als diese mit Kinderarbeit.

Letztendlich hat es auch der Auftraggeber in der Hand, diese Sklavenarbeit zu beenden!