Kontakt gelungen? – Über die Tücken einer Bürgerversammlung

Vorstands- und Fraktionsmitglieder der FDP nahmen die Gelegenheit wahr, sich anlässlich einer Bürgerversammlung in den Räumen der Johannesgemeinde zum Thema“ Bau von altengerechten Wohnungen“ in der Körnerstraße zu informieren und gleichzeitig zu registrieren, wie so etwas optimal ablaufen kann. Festzustellen war, dass ,außer von CDU und FDP, keine weiteren Politiker der im Stadtparlament vertretenen Parteien anwesend waren.

Als Fazit des Verlaufs der Bürgerversammlung lässt sich, die Durchführung betreffend, aus Sicht der Freien Demokraten folgendes festhalten:

Positiv:

Hochrangige und kompetente Ansprechpartner vorhanden, Versammlungsort war platzmässig ausreichend, notwendige Anzahl von Plänen etc. und Mikro vorhanden

Negativ:

Statt alle Gesprächspartner ausreichend zu Wort kommen zu lassen ,mehr oder weniger eine One-Man-Show.

Keine überzeugende Gesprächsführung, kein Stillstellen von dauernd dazwischenredenden Teilnehmern, deshalb Frust bei denen, die sich meldeten und deshalb trotzdem nicht zeitnah drankamen.

Falsche Zahlen aus den Reihen der Diskussionsteilnehmer wurden nicht richtiggestellt.

Teilnehmer sprachen ohne Mikrofon, waren kaum zu verstehen. Letztere stellten sich meist nicht vor, man wusste dementsprechend nicht, wer da sprach.

Es wurden zu viele „Bauplätze“ gezeigt, die nicht geeignet waren. Besser wäre gewesen, die vorzustellen, die evtl. bebaubar wären.

Es fanden des weiteren augenscheinlich zu viele Einzelgespräche im Vorfeld statt, wo es Zusagen gab, die dann nicht haltbar waren, dem Gesprächspartner gegenüber aber nicht korrigiert, was zu unangenehmen Äußerungen der betroffenen Bürger führte.

Alles in allem war dies eine Bürgerversammlung, aus der man lernen musste, dass eine Bürgerversammlung so nicht durchgeführt werden sollte, wenn sie denn etwas bewirken soll.

Trotzdem ein informativer und interessanter Abend, man konnte etliches für die zukünftige Durchführung von Bürgerversammlungen lernen.