Nationaler Radverkehrsplan: Ramsauer plant, die FDP Neu-Isenburg handelt.

v.l.n.r.: Andreas Frache, Susann Guber und Thilo Seipel.

v.l.n.r.: Andreas Frache, Susann Guber und Thilo Seipel.

Der Radverkehr im Land soll nach Plänen des Bundesverkehrsministers deutlich wachsen – in den Städten um fünf Prozent bis zum Jahr 2020. In den nächsten Wochen soll zur Erreichung dieses Zieles ein Nationaler Radverkehrsplan veröffentlicht werden. Das Fahrrad ist auch aus Sicht der FDP Neu-Isenburg ein unverzichtbarer Teil einer modernen integrierten Mobilität.

Weil ein Plan alleine aber noch nicht ans Ziel bringt, sind die Mitglieder der FDP Neu-Isenburg schon mitten in der Umsetzung angekommen.

Unter dem Motto „Fahren Sie doch womit Sie wollen“ nimmt das Team „Freiheit bewegt“ in diesem Jahr erstmals an der hessenweiten Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teil.

Bei der Aktion (http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/hessen/index.php) geht es darum, im Zeitraum vom 1. Juni bis 31. August an mindestens 20 Arbeitstagen den Weg von zu Hause zur Arbeit – auch in Teilstücken- mit dem Rad zurück zulegen.

Die Fraktionsvorsitzende Susann Guber setzt dabei auch außerhalb des Aktionszeitraumes gerne auf das Fahrrad. „Mein Büro liegt im Frankfurter Gallusviertel, für die 11 Kilometer benötige ich ca. 30 Minuten. Gerade in Messezeiten bin ich mit dem Fahrrad dann sogar schneller als mit dem Auto. Außerdem spare ich mir damit das Fitnessstudio. “

Aus Sicht von Stadtrat Andreas Frache können die Städte und Gemeinden die gesteckten Ausbauziele durch eine entsprechende lokale Verkehrspolitik aktiv unterstützen „ Vor Ort geht es vor allem darum, unsere Städte fahrradfreundlich zu gestalten und das Fahrrad mit dem öffentlichen Nahverkehr besser zu vernetzen. Wir sind da in Neu-Isenburg auf einem guten Weg“.

Während der größere Einsatz von E-Autos wohl noch geraume Zeit auf sich warten lassen wird, ist die Elektromobilität beim Fahrrad schon angekommen. Und so setzt der stellv. Vorsitzende der FDP-Neu-Isenburg, Richard Krüger ,denn auch auf den Einsatz eines sogenannten Pedelecs. „Ich fahre seit gut 6 Monaten ein Pedelec und bin begeistert. Für mich der Trend in der urbanen Fortbewegung.“

Dass sich das Ganze auch in finanzieller Hinsicht lohnt, rechnet der stellv. Vorsitzende Thilo Seipel vor. „Wenn ich am Tag in Summe nur 10 Kilometer mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurück lege, spare ich allein an Spritkosten schon gut 10,- € pro Woche, vom vermiedenen Verschleiß ganz zu schweigen.“

Auch wenn das Wetter derzeit noch nicht so recht mitspielt erwarten die Teilnehmer jede Menge klimaschonende Kilometer zu „erradeln“.

„Schau´n wir mal was am Ende der diesjährigen Aktion auf dem Tacho steht“, so Susann Guber abschließend.