Themenabend Sozial- und Integrationspolitik bei den Jungen Liberalen (Julis) des Kreisverbandes OF-Land.

Gerhard H. Gräber, Vorsitzender der Liberalen Senioren im Kreis Offenbach.

Gerhard H. Gräber, Vorsitzender der Liberalen Senioren im Kreis Offenbach.

Wieder einmal trafen sich die Kreisjulis mit den Liberalen Senioren (LiS).

Beim Themenabend referierte der Kreisvorsitzende der LiS, Gerhard H. Gräber, zum gewünschten Thema Sozial- und Integrationspolitik.

Die Julis waren u.a. vertreten durch die Kreisvorstandsmitglieder Stephanie Emrich, Joel Daon, Tim Lienert und Felix Walther.

Gräber bot einen Streifzug durch die beiden Politikfelder, orientiert an Orts-, Kreis- und Landespolitik.

Unterstützung Bedürftiger, gemessen am Einkommen, nicht am Bezug von Hartz IV, Jugendhilfe, Jugendpflege, Altenpflege, seniorengerechter Wohnraum, U 3 Plätze, Sprachkurse für Kinder und Eltern aus den Migrationskreisen, verstärkte Anforderung an die Eltern im KITA und Schulbereich.

Gräber wies hier auf die erheblichen Anstrengungen der Kreistagsfraktion in den vergangenen Jahren hin, deren Umsetzungen leider oftmals von den Koalitionsparteien im Kreistag verhindert wurden.

Besonders am Herzen lag Gräber auch das Notinselmodell, in Neu-Isenburg durch einen FDP Antrag initiiert und mittlerweile sehr erfolgreich.Er bat die JULIvertreter, sich in ihren Ortsverbänden für eineUmsetzung dortselbst stark zu machen.

Die JULIs brachten Gräber nach Abschluss des Referats durch kluge Nachfragen durchaus ins Schwitzen, aber nach über zwei Stunden angeregter Diskussion ging man auseinander im Wissen, dass es für jung und alt ein interessanter und informativer Abend war.

Joel Daon, Rodgau, ein Mitinitiator der regelmäßigen Treffen zwischen JULIs und LiS:“ Ich war jetzt schon mehrmals bei solchen Treffen, ich habe immer etwas mitnehmen können von der Erfahrung unserer Altliberalen“.

Und Gräber ergänzt:“ Junge Leute, eigene Meinungen, freies, ungebundenes Denken nicht in Schubladen, das bringt einen alten Hasen auch immer mal wieder zum überdenken sicher geglaubter Positionen“.

Fazit aller Teilnehmer: Der regelmäßige Gedankenaustausch zwischen Junioren und Senioren wird fortgesetzt. Da dieses Treffen in Neu-Isenburg stattfand, ist das nächste Treffen für den Ostkreis vorgesehen.