Vorstandswahlen und Jahresmitgliederversammlung der FDP Neu-Isenburg.

Die neue Führungsspitze der FDP Neu-Isenburg: Jörg Müller (Vorsitzender), flankiert von Thilo Seipel (stellv. Vorsitzender) zur Linken und Richard Krüger (stellv. Vorsitzender) zur Rechten.

Die neue Führungsspitze der FDP Neu-Isenburg: Jörg Müller (Vorsitzender), flankiert von Thilo Seipel (stellv. Vorsitzender) zur Linken und Richard Krüger (stellv. Vorsitzender) zur Rechten.

Auf der diesjährigen Jahresmitgliederversammlung des FDP-Ortsverbandes Neu-Isenburg stand auch die Neuwahl des Vorstands für die nächsten 2 Jahre auf der Tagesordnung. Nach Aussprache über die Berichte der in Amt und Würde stehenden Parteimitglieder wurde zunächst der Parteivorsitzende neu gewählt. Hier konnte sich Jörg Müller in geheimer Wahl knapp gegenüber dem bisherigen Amtsinhaber Thomas Russ mit 10 zu 9 Stimmen bei einer Enthaltung durchsetzen.

Als neue Stellvertreter an der Seite von Jörg Müller wurden gewählt: Thilo Seipel, bislang als Beisitzer schon im Vorstand aktiv, und Richard Krüger, unser „Cheforganisator“ und „Eventmanager“ der zahlreichen liberalen Themen-Stammtische und des traditionellen Herbstgesprächs. Zum neuen Schatzmeister der Partei wurde Stadtrat Andreas Frache gewählt. Unter den gewählten Beisitzern, die den Vorstand komplettieren, befinden sich Helga Gräber, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bisher zuständig für die Finanzen der Partei, Alexander Jungmann, unser Webmaster, Elvis Ness, neu in den Vorstand hinzugestoßen mit der Ankündigung, künftig eine aktive Rolle in unserem Ortsverband übernehmen zu wollen, sowie Rolf Scholibo, ein selbst bekennender „Alt-Liberaler“.

Jörg Müller dankte dem alten Parteivorsitzenden Thomas Russ für seine Arbeit über mehr als 10 Jahre, die er der Partei und der Stadt Neu-Isenburg mit tief liberaler Einstellung aus ganzem Herzen gewidmet hat.

Als äußerst traurige Nachricht, die insb. auch zu den Folgen solcher nicht erstrebenswerten Kampfkandidaturen gehört, aber in einer demokratischen Partei wie der FDP schon einmal vorkommen kann, ist zu vermelden, dass als Folge der Vorwürfe gegenüber dem alten Parteivorsitzenden, die als verletzend empfunden wurden, zwei äußerst verdiente Parteifreunde und langjährige Streiter für liberale Kommunalpolitik entschieden haben, den Ortsverband der FDP zu verlassen. Der besondere Dank des neu gewählten Vorstands und aller Mitglieder gilt damit Edith Reitz, 37 Jahre lang für die Partei auf zahlreichen Ebenen stark engagiert (in der alten Legislaturperiode noch als Fraktionsvorsitzende), und Gerhard H. Gräber, über dessen Wirken für die Partei in 36 Jahren man bei seinen zahlreichen Verdiensten keine Worte mehr sagen braucht. Diese beiden Persönlichkeiten werden der Partei vor Ort fehlen. Gerhard H. Gräber steht aber der Stadtverordnetenfraktion weiterhin als Fraktionsgeschäftsführer zur Verfügung.