Wegfall der 1700 Parkplätze in der Isenburger Schneise ist eine Schnapsidee!

Susann Guber, Fraktionsvorsitzende

Susann Guber, Fraktionsvorsitzende

„Diese Äußerung des Frankfurter OBs Feldmann zu diesem unerfreulichen Thema kann die Neu-Isenburger FDP Fraktion nur unterstreichen“, so die Fraktionsvorsitzende Susann Guber.

Man kann nicht erst ein Stadion ausbauen und dann mit dem Hinweis, die Zuschauer sollen halt mit dem ÖPNV fahren, 1700 Parkplätze wegfallen lassen. Das ist typisch für nicht zu Ende gedachte Umweltpolitik der Grünen.

Kein Gedanke daran, dass hierdurch neues Unheil heraufbeschworen, dass vielleicht die Nachbarstadt davon negativ betroffen sein wird.

„Denn eins,“ so Guber weiter, “ist doch wohl klar:Bei jedem SGE Heimspiel, bei jeder größeren sonstigen Veranstaltung werden auf jeden Fall über 1000 Autofahrer einen Parkplatz suchen und ein großer Teil davon mit Sicherheit in Neu-Isenburg, nämlich im Bahnhofsbereich und auf jeden Fall auch im Bereich Hugenottenallee / Friedensallee“.

Fraktionsgeschäftsführer Gräber führt aus, dass es ja wohl das gutnachbarliche Verhältnis erfordert hätte, vor der Abstimmung über die Renaturierung das Gespräch mit dem Magistrat Neu-Isenburgs zu suchen. Dies habe die Frankfurter Stadtregierung aber wieder einmal nicht für nötig erachtet.

Im Übrigen fällt mit der Wiederaufforstung ja auch eine bedeutende Freizeitfläche weg. Welcher Isenburger hat hier nicht schon einmal seinen Drachen steigen lassen oder den Modellflugzeugen zugeschaut?

“Bleibt zu hoffen, dass noch ein Umdenken mit Langzeitwirkung stattfindet und dadurch Schaden von Neu-Isenburg, Niederrad und den Nutzern des Stadions abgewendet wird“, so Guber abschließend.