Anfrage der FDP-Fraktion: Status des Projektes „Wachsamer Nachbar“

Thilo Seipel, Fraktionsvorsitzender der FDP Neu-Isenburg
Thilo Seipel, Fraktionsvorsitzender der FDP Neu-Isenburg

Vorbemerkung:
Eine Komponente der Initiative Kompass ist „Wachsamer Nachbar“, diese Bestand bereits in der Vergangenheit. Dieses Projekt soll eine präventive Maßnahme gegen Auffälligkeiten in einer Wohngegend sein.

Wir fragen daher an:
1. Wird dieses Projekt noch betrieben?
2. Wie viele Bürger aus Neu-Isenburg nehmen an diesem Projekt teil?
3. Finden regelmäßige Treffen der Teilnehmer statt, wie erfahren Bürger von diesen Treffen und wer sind die Ansprechpartner?
4. Gibt es eine Statistik über die Meldungen der „Wachsamen Nachbarn“?
5. Wie unterstützen die Stadt Neu-Isenburg und das Land Hessen dieses Projekt heute?

Antwort:
Das Projekt wird in Form „Wachsamer Nachbar” ruht derzeit. Im Herbst 2016 fand für das Westend der Kernstadt Neu-Isenburg von Seiten des Polizeipräsidiums Südosthessen eine Auftaktveranstaltung mit zwei Folgeveranstaltungen zu diesem Projekt statt. Die erhoffte Initiierung eines regelmäßigen „Stammtisches” aus der Bürgerschaft heraus hat leider nicht stattgefunden.

Im Nordosten der Kernstadt (Gebiet um die Offenbacher Straße, Gravenbruchring, Am Mühlgraben) gibt es seit Jahren einen Bürgerstammtisch mit regelmäßigen Treffen in der Bansamühle. Der Bürgerstammtisch resultiert aus dem früheren Projekt „Nachbarn schützen Nachbarn”. Es nehmen in der Regel ca. 10 — 15 Bewohnerinnen des genannten Gebietes teil, wobei die Teilnehmerzahl im Laufe der Zeit auf max. 5 Teilnehmer gesunken ist. Einladungen erfolgen per Email oder Brief. Ansprechpartner hierfür sind die Eheleute Reitz, Am Mühlgraben. Eine telefonische Rücksprache mit Herrn Reitz hat ergeben, dass es Überlegungen gibt, den Bürgerstammtisch zum Ende des Jahres 2019 einzustellen. Gründe hierfür sind u.a. mangelndes Interesse und sich daraus ergebende, mangelnde Teilnehmerzahlen.