MÖGLICHEN AUSBAU DER A3 ALS CHANCE BEGREIFEN!

Reaktion von CDU auf Vorschlag von René Rock MdL für FDP nicht nachvollziehbar.

A3 bei Weilbach

Mit Verwunderung reagiert die Neu-Isenburger FDP auf die harsche Ablehnung, die die CDU Neu-Isenburg gegenüber der Anregung des FDP-Landtagsabgeordneten René Rock zeigt, die Autobahn A3 östlich des Frankfurter Kreuzes auf jeweils vier Fahrstreifen auszubauen. „Wir sind überzeigt, dass sich erst durch einen Ausbau für Gravenbruch die Möglichkeit eines adäquaten Lärmschutzes, etwa durch eine moderne Lärmschutzwand, bieten wird und die heutige Situation entscheidend verbessert werden kann“, so die Parteivorsitzende Susann Guber. „Dieser Aspekt müsste nämlich im Zuge des Ausbaus in jedem Fall neu bewertet und entsprechend berücksichtigt werden. Dass dies vom lokalen Unionspersonal vermeintlich nicht erkannt wird, lässt sich eigentlich nur mit der grünen Regierungsbeteiligung in Wiesbaden erklären” so Guber weiter.

Dabei beschränken sich die positiven Wirkungen eines Ausbaus nicht nur auf Gravenbruch. „Tatsächlich würde auch die Kernstadt maßgeblich von einer leistungsfähigeren A3 profitieren. “ fügt der Fraktionsvorsitzende Thilo Seipel hinzu. Denn mehr Verkehr auf der einen ist weniger auf der anderen Seite. „Wenn es heute auf der A3 zu Staus kommt, wird abgefahren. Infolgedessen geht auf der L3117, der Kreisquerverbindung und in Neu-Isenburg dann fast nichts mehr. Eine leistungsfähigere A3 könnte also zu einer echten Entlastung für die ganze Stadt werden; die Verlagerung des Verkehrs auf eine leistungsfähigere A3 führt zu einer Entlastung der L3117 im Süden von Gravenbruch“, so Seipel weiter.