RTW-Realisierung greifbar wie nie

Hochkarätige Gäste konnte der FDP-Ortsverband Neu-Isenburg bei seinem “Liberalen Stammtisch” im September zur Regionaltangente West (RTW) begrüßen. So berichtete Rolf Valussi, Geschäftsführer der RTW Planungsgesellschaft, unter anderem über den aktuellen Stand der vorgesehen Streckenführung, die noch zu lösenden Schwierigkeiten und technische Details, während Jürgen Lenders, verkehrspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion in Wiesbaden, zu den politischen Aspekten des Projektes berichtete.

Die RTW wird von Bad Homburg über Eschborn, Sossenheim, Höchst und den Flughafen nach Neu-Isenburg und Buchschlag führen und so die bisherigen Umwegfahrten über die Frankfurter Innenstadt vermeiden. Aufgrund der großen Bedeutung des Projektes für Neu-Isenburg wurde eine städtische Mitgliedschaft in der Planungsgesellschaft beschlossen.

Besonders interessiert waren die ca. 30 Besucher natürlich an der Streckenführung innerhalb Neu-Isenburgs. Hierzu wurde die zukünftige Endhaltestelle am früheren Güterbahnhof nach einer “stilechten” Fahrt mit der Dino-Bahn vor Ort in Augenschein genommen, bevor das Treffen in der Gaststätte Apfelwein Föhl fortgesetzt wurde. Hieran nahmen im Vorfeld des politischen Stammtischs bereits rund ein Drittel der Gäste teil (siehe Foto).

Mit Freude nahmen die Besucher zur Kenntnis, dass durch eine geschickte Trassenführung zukünftig am Neu-Isenburger Bahnhof ein direkter Übergang vom Bus zur RTW möglich sein wird, ohne dass dabei die Park& Ride-Kapazitäten eingeschränkt werden. „Durch die schnelle Anbindung an den Frankfurter Flughafen mit einer Fahrzeit von weniger als 10 Minuten wird der Wirtschaftsstandort Neu-Isenburg noch einmal wesentlich gestärkt“, so der FDP Ortsvorsitzende Jörg Müller.

Zudem ist aktuell auch verstärkte Unterstützung aus Frankfurt zu spüren, da man sich von der RTW eine Entlastung für das innerstädtische S-Bahn-Netz verspricht. „Die Realisierung der RTW war noch nie so greifbar wie heute und wird Neu-Isenburg viele Vorteile bringen. Jetzt ist es wichtig, die Realisierung voranzubringen – weitergehende Wünsche können daher nur ein zweiter Schritt sein“, so das Fazit von Andreas Frache, Sprecher der Arbeitsgruppe Wirtschaft im FDP-Ortsverband.