Eingliederung des FZV in die AöR muss ernsthaft geprüft werden

Dienstleistungsbetrieb Dreieich und Neu-Isenburg AöR (DLB)

Dienstleistungsbetrieb Dreieich und Neu-Isenburg AöR (DLB)

Die vom Friedhofszweckverband (FZV) geäußerte, generelle Ablehnung des Vorschlages der Dreieicher SPD Fraktion, zur Integration des Friedhofzweckverbandes in die AöR Neu-Isenburg/Dreieich, ist für die Neu-Isenburger FDP unverständlich. Die Freien Demokraten sehen hier mittelfristig einen finanziellen Vorteil im sechsstelligen Bereich jährlich, der angesichts der knappen kommunalen Haushalte nicht verschenkt werden darf.

“Wichtig ist eine Optimierung bestehender Geschäftsfelder, der Abbau paralleler Strukturen sowie die Entwicklung neuer, zeitgemäßer Angebote an die Bevölkerung, wie z.B. eine Ruhestätte für Haustiere“, so Susann Guber, die FDP Fraktionsvorsitzende, „leider werden diesbezügliche Vorschläge der FDP zur Verbesserung der Finanzlage vom FZV-Vorstand seit Jahren abgelehnt“.

Der Ortsverbandsvorsitzende Jörg Müller ergänzt: „Wir glauben, dass eine professionelle Führung Ideen entwickelt oder aufgreift, die die Finanzlage des FZV nachhaltig verbessern wird“. Diese Professionalität ist bei der AöR Neu-Isenburg-Dreieich gegeben. Der FZV habe kompetentes Personal, so dass die verwaltungstechnische Zusammenlegung, auf operativer Ebene, sprich beim Mitarbeiter, keine negativen Auswirkungen hat.

Selbstverständlich müsse man der AöR die Zeit geben, erst einmal die derzeitige Umstellung zu verkraften, bevor man an neue Aufgaben gehe. Aber die Politik könne schon mal nachdenken und einen Grundsatzbeschluss fassen. Realistisch gesehen könne eine Übernahme etwa ab dem Jahr 2018 erfolgen.